Allgemeines

Untenstehend finden Sie eine Zusammenstellung der im Tool gestellten Fragen zum Kapitel Allgemeines. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

A18

22.08.2017

„Patientenuntersuch und Abklärungen wurden im Okt. 2016 gemacht, KV wurde am 31.10. der SUVA eingereicht. Der Kostenträger hat danach den Prothesenfuss nicht akzeptiert mit der Bitte ein anderes Modell einzureichen, ähnlich wie gehabt. Daraufhin haben wir ein anderes Modell eingereicht, aber immer noch mit den „alten“ SVOT Positionen, also nur den Fusstypen geändert. Nun verlangt die SUVA, dass wir den KV mit den neuen SVOT Positionen einreichen weil noch keine Leistung / Rechnung eingereicht wurde vor dem 31.10. Wir sind der Meinung, dass alle KV’s die vor dem 01.11.16 eingereicht wurden mit dem alten Tarif kalkuliert werden und auch so behandelt werden bis der Fall abgeschlossen ist. Wie weiter, wer hat recht?“

 

Wenn die am 31.10.16 ausgestellte Offerte nach altem Tarif zurecht abgewiesen wurde, weil nicht einfach und zweckmässig kann die neue, nach dem Stichtag ausgestellte, Offerte nur nach dem neuem Tarif erfolgen.

A17

22.08.2017

„Muss man für ein bestehendes Hilfsmittel (Orthese) mit Verfügung , nun mit neuem Tarif dazu noch einen KV und Rezept an die IV einreichen?“

 

Dies ist vertraglich geregelt. In den Ausführungsbestimmungen heisst es unter Art. 2 Abs. 2:

 

„Für Folgeabgaben aufgrund einer bestehenden Verordnung ist keine neue ärztliche Verordnung erforderlich. Sind jedoch Änderungen in der Ausführung notwendig, die sich gegenüber der Erstversorgung kostensteigernd auswirken, ist dem Versicherer eine neue ärztliche Verordnung zuzustellen.“.

A16

Positionen: 6120.002 & 2205.030 & 1000.101

21.08.2017

„Bei einer doppelseitigen US-Prothesenversorgung werden zwei Liner abgegeben. Wird diese Position pro abgegebenem Liner verrechnet oder nur pro Abgabetermin?“

 

Bei einer doppelseitigen Versorgung handelt es sich um zwei unterschiedliche Versorgungen mit jeweils eigenen Kostengutspracheverfahren etc. Die Abgabepauschale für Liner kann jeweils nur einmal abgerechnet werden und kommt nur dann zur Anwendung, wenn der Patientenkontakt nur der Abgabe des resp. der Liner diente.

 

 

„Ist ein archiviertes CAD-File, welches zur Verlaufskontrolle herbeigezogen wird ein Messprotokoll (digital)?“

 

Ja, wenn dazu ein schriftliches Messprotokoll angefertigt wurde und dieses auch von den Kostenträgern im Kostengutspracheverfahren gutgeheissen wurde.

 

 

„Kann ein von dem verordnenden Arzt verlangter schriftlicher Bericht verrechnet werden?“

 

Nur dann, wenn der Kostenträger ein solchen Bericht verlangt.

A15

21.08.2017

„Dürfen Mass-Positionen und Model-Positionen grundsätzlich nur entweder / oder angewendet werden? Zur Herstellung eines Modells und zu Dokumentation des Wachstums benötigen wir meist auch Masse welche mit dem Massband genommen werden.“

Die Positionen „Mass nehmen mit Messinstrument“ und die Modelle dürfen nicht kombiniert werden. Das „Mass nehmen“ für die Erstellung des Modells ist in der jeweiligen Position enthalten.

A14

Positionen 2230.003, 2230.008

20.01.2017

Wie kann es sein, dass diese Position zwar von der IV anerkannt ist, aber nicht von uns Technikern, sondern nur von den Patienten  in Rechnung gestellt werden kann?  

  

Dies ist im Vertrag so nicht vorgesehen. An der Kostenübernahme und der Rechnungsstellung hat sich im Vergleich zum altern Tarif nichts geändert.

A13

21.04.2017

Verrechenen Foot-Up Fussheberbandage

Handelswaren sind nicht Teil dieses Tarifvertrages.

A11

17.02.2017

Wie verrechnet man in Zukunft die Fahrzeit in die Einrichtungen für Rollstuhlreparaturen oder Abänderungen, wenn die Patienten darauf angewiesen sind, dass wir zu ihnen kommen?

Ist kein Gegenstand des vorliegenden Tarifes.


A10

17.02.2017

Bemerkungen zum Tarif  Vergütung und Wegentschädigungen    7.1. Die Fahrt ist medizinisch oder versorgungsorganisatorisch nicht indiziert.    Was ist mit dem Wort versorgungsorganisatorisch gemeint?

Es dürfen keine Gefälligkeitsfahrten gemacht werden, sondern die Notwendigkeit richtet sich nach der medizinischen Indikation einerseits und andererseits beispielsweise dem Umstand, dass mehrere Begleitpersonen (Arzt/Physio…) mittransportiert werden müssen


A9

20.01.2017

Knieorthesen SecuTex und SofTex Genu werden von der Orthopädiefachgeschäften als Halbfabrikate abgerechnet. Dies entspricht auch der Einschätzung seitens Bauerfeind (wird in D so vermarktet und abgegeben) Frage: Ich habe gehört, dass wir die Artikel, die als Halbfabrikate künftig abgerechnet werden sollen, bei den Kostenträgern (bei der SUVA) anmelden sollten – ist dies so? Aktuell wird die Abrechnung der genannten Produkte kantonal unterschiedlich gehandhabt. Hängt dies mit der noch nicht erfolgten EInteilung zu den Halbfabrikaten zusammen? Wie sollen sich Fachgeschäfte verhalten, wenn die kantonale SUVA-Stelle die Abrechnung nach neuem Tarif nicht akzeptiert?

Es gilt zwischen Halbfabrikaten und Handelswaren zu unterscheiden.

Halbfabrikate:

Definition: (gemäss Bemerkungen zum Tarif)

Abrechnung:

    • Entsprechendes Halbfabrikat gemäss Schmea EK + 10 %
    • Entsprechende Position für Mass nehmen/Anpassung/Abgabe
    • Mögliche Zusatzpositionen

Handelsware:

Alle Produkte, welche keine oder marginale individuellen Anpassungsarbeiten am Patienten durch einen Orthopädietechniker benötigen.

Abrechnung: ist momentan noch offen und wird regional bis aus Weiteres gemäss dem bestehenden Schema abgerechnet. Eine Lösung zeichnet sich jedoch ab.


A8

02.12.2016

Gerne möchten wir Sie über eine aktuelle Problematik hinweisen.    Seit dem 1. November 2016 existiert der neue SVOT Tarif. Aktuell treffen bei uns diverse Rechnungen/Kostenvoranschläge mit dem neuen Tarif ein. Uns wurde mitgeteilt, dass für die Krankenversicherer immer noch der alte SVOT resp. OSM Tarif gültig sei. Gemäss BAG sei nämlich die MiGeL entscheidend.  Somit dürfen wir nur Rechnungen nach altem Tarif vergüten bzw. gutsprechen.

Auszug BAG:Besten Dank für Ihre Anfrage vom 22. November 2016. Wir können Ihnen dazu folgende Auskunft geben.    Zur Thematik der neuen Tariffassungen SVOT und OSM kann das BAG folgende Information geben.    Grundsätzlich gilt der Wortlaut der MiGeL, wo in der aktuell gültigen Version auf den SVOT-Tarif in der Fassung von 2002 und den OSM-Tarif von 2009 verwiesen wird. Eine Anpassung der MiGeL hinsichtlich neuen SVOT- und OSM-Tarifen ist in Bearbeitung.

Fazit: Die Krankenversicherer dürfen nur Rechnungen nach „altem“ Tarif (SVOT-Tarif von 2002) bearbeiten bzw. gutsprechen. Nun haben wir aber folgendes Problem, dass alle betroffenen Leistungserbringer die Rechnungen nach neuem Tarif in Rechnung stellen. Sind die Leistungserbringer vom Verband her informiert worden über diese Sachlage?  Wie ist Ihre Stellungnahme zu diesem Thema? Gemäss Rücksprache mit dem BAG sei eine Anpassung in der MiGeL hinsichtlich neuem OSM-Tarif in Planung. Per wann die Änderung Gültigkeit hat, ist aber noch offen.  

Wir haben in der Zwischenzeit auch mit dem EDI Kontakt aufgenommen und das EDI teilt unsere Auffassung, dass die Rechnungsstellung nach neuem Tarif erfolgen kann, die MiGel nur dazu dient den Rückerstattungsbetrag an die Patienten festzulegen. Wir bereiten derzeit ein entsprechendes Zirkular an die Mitglieder und Krankenversicherer vor.


A7

30.11.2016

Bis anhin konnte auch eine Pauschale für Mehraufwand post-operativ verrechnet werden. Gibt es diese nicht mehr?

Bei Massversorgungen entspricht dies dem Mehraufwand Erstversorgung, welcher auch postoperativer z.B. durch Amputationsniveau Veränderung abgerechnet werden kann.


A6

30.11.2016

Gilt der Abgabetermin was die Verrechnung mit dem neuen Tarif betrifft

Für Versorgungen nach KV gilt das Datum der KV gemäss Bemerkungen zum Tarif. Bei Versorgungen ohne KV gilt das Lieferdatum.


A5

30.11.2016

Muss man bei der Verrechnung von Halbfabrikaten an die SUVA den Einkaufspreis angeben bzw. die Lieferantenrechnung beilegen?

Die Summe von EK + 10% muss angegeben werden…. Das Beilegen einer Rechnung ist nicht vorgesehen, kann jedoch in Einzelfällen verlangt werden.



A3

26.10.2016

Im Zusammenhang mit den neuen SVOT-Tarifen ist bei uns die Frage aufgetaucht, wie die Konformitätserklärung zu handhaben ist (Erklärung für Sonderanfertigung Hilfsmittel). „Das orthopädische Hilfsmittel ist individuell für den erwähnten Patienten….. Es entspricht den Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit….“. Wie sieht es von Seite Verband SVOT aus? Gibt es Empfehlungen, verbindliche, gesetzliche Vorgaben, auf welchen Dokumenten (KV, Rechnung, …) die Konformitätserklärung verpflichtend aufzuführen ist?

An den Vorgaben für die Konformitätserklärung gemäss Medizinalproduktverordnung MEPV hat sich nichts geändert.


A2

16.11.2016

wie werden zukünftig konfektionierte kompressionsartikel verrechnet?

Diese sind nicht im (neuen) Tarif geregelt. Die Versicherer werden diesbezüglich Empfehlungen erlassen. Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit


A1

26.10.2016

Wie können bzw. werden Halbfabrikate kalkuliert werden, welche aus dem Ausland bezogen werden und nicht in der Schweiz in CHF erhältlich sind? Wir beziehen eine Art Knieschiene aus Italien.     Bsp:     Listenpreis € 100. Im OSM Tarif wird ein Aufschlag von 80% (Währungsfaktor, Verzollung, Fracht etc.) für die Berechnung des Listenpreise in CHF gewährt, folglich CHF 180. Gibt es dafür eine Kalkulation?

Das ist in den allgemeinen Bemerkungen zum Tarif geregelt. EK in EURO zum aktuellen Monatsmittelkurs, welcher von der eidg. Steuerverwaltung publiziert wird.